HANS

Hans, der hübsche Warzenenten Erpel wurde uns im März 2024 gebracht, nachdem er aus einer Kleintierzuchtanlage ausgebüxt war und einsam im Nachbarort gefunden wurde. Es scheint, als hätte er geahnt, dass wir ohnehin gerade dabei sind, ein Zuhause für Enten zu schaffen. Der vorherige Besitzer konnte ausfindig gemacht werden und hat sich gemeldet. Aber – Hans darf bleiben!

Wir freuen uns sehr über diesen Zuwachs und sind gespannt, was wir mit Hans und seinen weiteren Artgenossen, die bald bei uns einziehen werden, erleben dürfen.


HERBERT

Im April 2024 ereilte uns eine Anfrage aus Erfurt, ob wir eine verletzte Ente aufnehmen können. Nur wenige Tage später wurde uns Herbert auch schon gebracht und durfte in der Enten-Männer-WG einziehen.

Herbert fehlt ein Teil des Schnabels. Wie das passiert ist, wissen wir nicht. Allerdings hätte er in freier Wildbahn nicht überlebt, weil er mit seinem Schnabel nicht vom Boden essen kann.

Auf unserem Lebenshof wird ihm sein Futter so gereicht, dass er es trotz seiner Verletzung gut zu sich nehmen kann. Wir haben den Bachlauf gestaut und einen Teich für die Enten gebaut. So kann Herbert mit seinen Freunden Willi und Hans, die auch erst einen Monat zuvor bei uns eingezogen sind, vergnügt plantschen und sich wohl fühlen.


Helmut

Helmut ist im Mai 2024 auf dem Lebenshof eingezogen. Bei ihm handelt es sich nicht um eine klassische Rettungsgeschichte.

Nachdem Herbert bei uns eingezogen ist, sind er und Willi ein Herz und eine Seele und Hans stand im wahrsten Sinne des Wortes alleine da. Das war für uns nicht schön zu erleben. Er wirkte einsam und zurückgezogen, während die anderen fröhlich im Teich schwammen, den Hans ohnehin meidet. Also haben wir Ausschau nach einem Kumpel seinesgleichen gehalten.

Es fand sich kein Warzenenten-Erpel, der offensichtlich in Not war, deshalben haben wir in der Kleintierzuchtanlage nachgefragt, wo Hans damals ausgebüxt war. Und so kam Helmut zu uns – also kein Unbekannter für Hans.

Hans schien zunächst aber nicht begeistert, sodass wir ernsthaft zweifelten, ob es die richtige Entscheidung war. Nach einigen Tagen haben sich die beiden aber zusammengerauft und lassen es nun gemeinsam gemütlich angehen.

Fazit des Enten-Männer-WG-Beziehungsstatus: „Es ist kompliziert“. Bzw. drei sind einer zu viel oder eben einer zu wenig.


WILLI

Nur ein paar Tage nach dem Einzug von Hans im März 2024 bereichert nun auch Willi unsere Lebenshoffamilie. Der Laufenten Erpel durfte bereits in einem liebevollen Zuhause aufwachsen. Er wurde allerdings von der restlichen Schar verstoßen und hat deshalb ein neues Zuhause gesucht.

Dieses Zuhause hat er nun auf unserem Hof gefunden. Hans hat sich über die Gesellschaft von Willi gefreut. Seitdem ist die kleine Männer-WG unzertrennlich.