Markus wuchs auf dem elterlichen Bauernhof im Odenwald auf. Der Nebenerwerbshof zählte 9 Milchkühe, 9 Rinder, 3 Schweine, Hasen, Tauben und Puten. Er kann sich noch genau daran erinnern, dass seine Familie jedem „Vieh“ mit Würde und Achtung begegnete. Mit dem Milchpreisfall 1990 mussten sie, wie viele andere kleine Nebenerwerbslandwirte die Milchkuhhaltung aufgeben. Für die Familie kamen keine Massenhaltung und der damit verbundenen Anonymität des einzelnen Tierwohls in Frage. Heute wünscht sich Markus sowohl eine Sensibilisierung und Aufklärung des Endverbrauchers als auch eine Rückkehr der kleinen Nebenerwerbsbetriebe.  

Sein fundiertes Fachwissen im Bereich der Kuhhaltung, Beitriebssicherheit sowie Bewirtschaftung der Flächen ist eine große Bereicherung für den Verein.
Zudem ist er verantwortlich für die Stallungen und effizient gestalteten Betriebsabläufe und Infrastruktur, sodass jedes Tier sicher sein kann, immer einen sicheren, trockenen und vor allem liebevoll eingerichteten Platz auf dem Hof zu haben.

Markus vor ein paar Jahren.